Schulchronik

Am 24.03.1954 wurde das neue, jetzt älteste noch genutzte, Schulhaus der Gundernhäuser Schule eingeweiht. Es war von der selbstständigen Gemeinde Gundernhausen für die vierklassige Volksschule gebaut worden.

167 Kinder der Klassen 1 bis 8 gingen in die vier Räume dieser wenig gegliederten Schule. Sie wurden von 4 Lehrern unterrichtet, ausschließlich Männern. Das Schuljahr begann und endete im Frühjahr.

Im Schuljahr 1965/66 wurde das 9. Pflichtschuljahr in Hessen eingeführt. Die gundernhäuser Kinder dieses Jahrgangs besuchten für dieses Pflichtschuljahr die Volksschule in Groß-Zimmern.

Die Schülerzahl im Ort nahm zu, 1965/66 wurde zum ersten Mal ein Jahrgang, Klasse 1, alleine unterrichtet. Die zusätzliche Klasse war im Keller untergebracht. Im folgenden Schuljahr gab es schon sechs eigenständige Klassen, so dass beide Kellerräume benötigt wurden. Dieses Schuljahr war ein Kurzschuljahr, um den Schuljahresbeginn vom Frühjahr auf den Herbst umzustellen (18.04. bis 25.11.1966).

Vom Schuljahr 1968/69 an wurde aus der Volksschule in Gundernhausen eine Grundschule. Die Kinder wurden jahrgangsweise unterrichtet. Einzelne Jahrgänge waren sogar zweizügig. Die Jahrgänge 4 bis 8 gingen nun auch in die Mittelschule nach Groß-Zimmern.

Im Schuljahr 1973/74 wurden aus dem ehemaligen Konsum-Pavillon auf der Wiese vor dem Schulgelände zwei Klassenräume. Die Schule war zweizügig geworden, erst im Schuljahr 1983/84 wurde sie wieder einzügig und der Pavillon daraufhin abgerissen.

Am 14.12.1985 wurde ein zweiklassiger Pavillon auf dem Schulhof aufgestellt, so dass die Schule die ihr zustehenden beiden Fachräume bekam.

Seit 1990 stieg die Schülerzahl wieder, so dass ab August 1995 eine Klasse im Bürgerhaus unterrichtet wurde.

Am 14.05.1996 konnte der vierklassige Neubau, der vorerst letzte auf dem Schulgelände bezogen werden.

 

Entstehung des Neubaus